Französischer Polizist zwischen zwei Polizeiautos (Foto: imago/ZUMA Press)

Bewaffneter in Merten ist tot

  19.03.2017 | 20:08 Uhr

Der bewaffnete Mann, der sich im lothringischen Ort Merten in seinem Elternhaus verschanzt hatte, ist tot. Das bestätigte in Saargemünd der Unterpräfekt des Départements Moselle, Salin, dem SR.

Salin sagte, der 35-Jährige habe sich selbst getötet. Er galt als depressiv. Am Samstag war es zu einem Streit des Mannes mit seinen Eltern gekommen, der eskalierte. Der Sohn, der offenbar in Besitz mehrerer Kriegswaffen war, gab mehrere Schüsse ab. Verletzt wurde jedoch niemand.

Die Familienmitglieder konnten das Haus verlassen. Die Nachbarhäuser wurden von der Polizei evakuiert. Wegen des Zwischenfalls war der deutsch-französische Grenzübergang bei Überherrn Sonntagmittag gesperrt. Die französischen Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot in dem 1500-Einwohner-Ort im Einsatz.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 19.03.2017 berichtet.

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