Asylbewerber in der Landesaufnahmestelle in Lebach (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Weniger Flüchtlinge ins Saarland gekommen

  21.12.2017 | 16:00 Uhr

In diesem Jahr sind nur halb so viele Flüchtlinge ins Saarland gekommen wie im vergangenen Jahr. Es waren etwa 1800.

In der Landes·aufnahme·stelle in Lebach leben jetzt etwa 900 Menschen. Rund 770 Flüchtlinge sind in diesem Jahr aus der Landes·aufnahme·stelle in andere Orte im Saarland umgezogen. Sie haben dort eine Wohnung bekommen.

Mehr als 3-Tausend Menschen haben im Saarland in diesem Jahr einen Asyl·antrag gestellt. Fast 180 Menschen sind aus dem Saarland in andere Länder abgeschoben worden.

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Weniger Flüchtlinge ins Saarland gekommen
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Flüchtling

Ein Flüchtling ist ein Mensch, der sein Heimat·land verlässt. Zum Beispiel weil dort Krieg ist. 2015 kamen vor allem aus Syrien sehr viele Menschen nach Deutschland.


Landes·aufnahme·stelle

Die Landes·aufnahme·stelle für das Saarland ist in Lebach. Alle Flüchtlinge, die ins Saarland kommen, müssen sich in der Landes·aufnahme·stelle anmelden. Viele Flüchtlinge wohnen dort. Viele Hilfs·organisationen kümmern sich dort um die Flüchtlinge.


Asyl·antrag

Länder können Menschen Asyl geben. Die Menschen können dann in diesem Land leben und bekommen dort Schutz. Wenn Flüchtlinge in Deutschland Asyl beantragen, müssen sie oft sehr lange auf eine Antwort warten. In dieser Zeit nennt man die Flüchtlinge Asyl·bewerber.


Abschiebungen/abgeschoben

Ein Aus·länder wird abgeschoben, wenn er nicht mehr in Deutschland leben darf. Das heißt, er muss wieder in sein Heimat·land oder in ein anderes Land zurück. Ist in dem Heimat·land Krieg, darf der Aus·länder nicht abgeschoben werden. Wenn der Ausländer vorher aber schon in einem anderen Land in Europa gemeldet wurde, muss er dorthin zurückgehen.


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