Streikende IG Metaller versperren den Eingang zum Werksgelände (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Arbeiter der Metall- und Elektro·industrie streiken

  01.02.2018 | 16:00 Uhr

Die Arbeiter in der Metall- und Elektro·industrie haben in dieser Woche überall in Deutschland gestreikt. Das bedeutet: Sie haben aus Protest nicht mehr gearbeitet. Und zwar für 24 Stunden. Die Arbeiter fordern mehr Geld. Die Arbeit·geber wollen aber nicht mehr bezahlen.

Auch um die Arbeits·zeit gibt es Streit. Die Arbeiter wollen manchmal weniger Stunden in der Woche arbeiten. Die Arbeit·geber sagen: Das geht nicht.

Die Arbeiter sind auch im Saarland wütend und wollen jetzt Druck machen. Deshalb haben sie am Mittwoch (31. Januar) zuerst bei der Firma ZF in Saarbrücken und Neunkirchen gestreikt. ZF baut vor allem Getriebe für Autos.

Am Donnerstag (1. Februar) haben auch die Arbeiter beim Auto·bauer Ford in Saarlouis nicht mehr gearbeitet. Streik gab es auch bei vielen anderen Firmen. Zum Beispiel:

  • bei Schaeffler in Homburg
  • bei Magna in Saarlouis.

Viele tausend Arbeiter haben bei dem Streik mit·gemacht.

Die Arbeit·geber finden das nicht gut. Sie haben sogar versucht, den Streik vor Gericht zu verhindern. Das hat aber nicht geklappt.

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Audio [SR.de, (c) SR, 01.02.2018, Länge: 01:33 Min.]
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Streik

Ein Streik ist ein Protest von Arbeit·nehmern. Streiken bedeutet: aus Protest nicht zu arbeiten. In dieser Zeit demonstrieren die Arbeit·nehmer auf der Straße. Sie wollen zeigen, dass sie nicht zufrieden sind. Die Arbeit·nehmer wollen zum Beispiel mehr Geld oder andere Arbeits·zeiten.

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