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Immer und überall sind wir irgendwelchen Geräuschen ausgesetzt. Aber was empfinden wir als „nur“ laut und was schon als Lärm? Davon haben die Saarländer unterschiedliche Vorstellungen. Für die einen sind es laute Baustellen vor der eigenen Wohnung, für andere die Fahrt mit der Bahn oder auch mal die Lautstärke des Partners.

Das Knattern eines Motorrads, laute Musik oder auch Kindergeschrei. Was dem Einen wohlige Gefühle bereitet, empfindet ein Anderer als Lärm. Was genau als lästig empfunden wird, beruht somit auf rein subjektiver Wahrnehmung. Allerdings ist Lärm nicht bloß lästig, er stört darüber hinaus unser psychisches Wohlbefinden mitunter massiv. Gabi Szarvas hat mit Kognitionspsychologin Prof. Dr. Maria Klatte über die Auswirkungen des Lärms auf die menschliche Psyche gesprochen.

Bei der "Roten Liste"denken die meisten vermutlich an seltene Tiere oder Pflanzen, aber wohl kaum an Nadeldrucker oder Dampfloks. Doch viele Sachen werden in der heutigen Zeit schlicht und einfach nicht merh gebraucht und deswegen nicht mehr hergestellt. Mit diesen Sachen geht auch ihr spezieller Klang verloren. In diesem Punkt haben sie mit Tieren tatsächlich etwas gemeinsam: sie beschallen unsere Welt. Vom hämmernden Lärm bis zum zarten Gezwitscher gehören mittlerweile auch viele Geräusche auf die "Rote Liste", selbst wenn wir einige nie vermissen werden. Dagmar Scholle hat den Klangteppich mal ordentlich geschüttelt.

Anlässlich des SR 3-Thementags "Von laut zu Lärm" geht SR 3-Reporter Oliver Buchholz der Frage nach, wo Lärm beginnt.

Zum SR-Thementag „Lärm“ beschäftigen wir uns vor allem mit der Frage: Was ist „laut“ und ab wann ist es unerträglich…also Lärm. In vielen Berufen sind wir tagsüber enormen Lautstärken ausgesetzt, zum Beispiel - auf der Baustelle, am Flughafen oder sogar in der Schule. Es gibt aber auch Berufe, in denen ist es umgekehrt, nämlich ganz besonders still. SR 3-Reporter Marc-André Kruppa hat sich mal zwei Extrem-Beispiele für einen leisen und einen lauten Beruf angeschaut.

In vielen Berufen sind wir der enormen Lautstärke den ganzen Tag über ausgesetzt, zum Beispiel auf der Baustelle oder in der Schule. Umgekehrt gibt es aber auch Berufe, in denen es ganz besonders still ist. SR1-Reporter Marc-André Kruppa hat Elisabeth Kober im Museum für Vor- und Frühgeschichte am Schlossplatz in Saarbrücken besucht.

Lärm kann krank machen - das ist seit vielen Jahren eine Binsenweisheit. Dennoch leben wir nahezu ununterbrochen in einem Milieu der akustischen Umweltverschmutzung, nehmen Alltagslärm wie Straßenverkehr, schweres Baustellengerät oder Musikbeschallung in Supermärkten kaum noch bewusst wahr. SR 2 KulturRadio hat mit dem Lärmexperten Prof. Dr. Klaus Bumm vom Caritas-Klinikum in Saarbrücken über die Grenzen der Belastbarkeit, Tinnitus und den Stand der Forschung gesprochen.

Radio – das ist im besten Falle Kino für die Ohren, im schlechtesten Falle auch mal nervendes Gedudel vom Nachbarbalkon. Was ist aber, wenn die Ohren nichts mehr hören? Rund 1000 bis 1500 gehörlose Menschen leben schätzungsweise im Saarland. Bundesweit sind es schon ungefähr 80.000, genaue Zahlen gibt es dabei nicht. Die Welt der Gehörlosen scheint weit weg zu sein vom lärmenden Alltag der Hörenden. Dagmar Scholle hat sich diesem sehr leisen Thema angenähert.

Was ist laut und was ist Lärm? Jeder hat da ja meistens eine ganz eigene Schmerzgrenze. Zum SR-Thementag „von laut bis Lärm“ hat SR1-Reporter Marc-André Kruppa mal einen Arbeitsplatz besucht, an dem Lärm Programm ist und zwar das Kinderhaus Dudweiler Nord. Bei 65 Kinder über und unter drei Jahren gehört eine gewisse Lautstärke dort zum Alltag der Erzieherinnen.

"Nur im Weltall ist es wirklich still". Das mag schon sein, aber da kommen wir Normalbürger nun einmal nicht hin. Und in unserer lärmenden Alltagswelt ist Stille ein rares Gut. Wo also finden wir sie noch? Und ist ihr Gegenspieler, der Lärm, einfach nur die Anwesenheit lauter Geräusche? Wen diese Fragen umtreiben, der kann seinen Ohren lesend Abhilfe schaffen: "Nur im Weltall ist es wirklich still. Vom Lärm und der Sehnsucht nach Stille“ ist der Titel eines kleinen Büchleins von Sieglinde Geisel. Bereits 2010 erschienen ist es zwar nicht neu, die Thematik aber hochaktuell.

Immer und überall sind wir irgendwelchen Geräuschen ausgesetzt. Was aber, wenn wir so sehr an Umgebungsgeräusche gewohnt sind, dass wirkliche Stille uns etwa beim Einschlafen stört? Welche Krankheitsbilder hingegen entstehen durch Lärm? Dazu war der HNO-Chefarzt der Caritasklinik am Saarbrücker Rastpfuhl, Prof. Klaus Bumm, im Gespräch mit SR 3-Reporterin Carmen Bachmann.

Lärmbelastung an stark befahrenen Straßen ist ein großes Problem für viele Anwohner. Wer an einer Hauptverkehrsstraße wohnt, kann da ein Lied von singen - Gisela zum Beispiel, Gisela aus Riegelsberg. Im Rahmen des SR Thementags "von laut bis Lärm" war Reporter Uwe Jäger bei ihr zu Besuch - und womit? Natürlich mit dem Auto, dem Gumo-Mobil. Hat er kein schlechtes Gewissen?

"Nur im Weltall ist es wirklich still". Das mag schon sein, aber da kommen wir Normalbürger nun einmal nicht hin. Und in unserer lärmenden Alltagswelt ist Stille ein rares Gut. Wo also finden wir sie noch? Und ist ihr Gegenspieler, der Lärm, einfach nur die Anwesenheit lauter Geräusche? Wen diese Fragen umtreiben, der kann seinen Ohren lesend Abhilfe schaffen: "Nur im Weltall ist es wirklich still. Vom Lärm und der Sehnsucht nach Stille“ ist der Titel eines kleinen Büchleins von Sieglinde Geisel. Bereits 2010 erschienen ist es zwar nicht neu, die Thematik aber hochaktuell.

Aus dem Programm

SR 1Was empfinden die Saarländer als Lärm?

Immer und überall sind wir irgendwelchen Geräuschen ausgeset...

SR 2Aspekte der Stille und ausgestorbene Geräusche

Wir sind ständig umgeben von Lärm. Egal ob Baulärm, Verkehrs...

SR 3Ist das nur laut oder schon Lärm?

Immer und überall sind wir irgendwelchen Geräuschen ausgeset...

SAARTEXTDer SR-Thementag im SAARTEXT

Der SAARTEXT begleitet den SR-Thementag mit einem Sonderprog...