Kunstwerke: Vermibus: El alma en llamas, 2015 und  Sin pena ni gloria, 2015 (Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Karl Heinrich Veith)

UrbanArt Biennale 2017 startet am 9. April

  02.02.2017 | 15:41 Uhr

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt vom 9. April bis zum 5. November die „UrbanArt Biennale“. Es ist die größte Werkschau zur Urban Art in der Welt, wie der Veranstalter mitteilte. Gezeigt wird Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat. Ländeschwerpunkt der diesjährigen Biennale ist Südamerika.

Zentrale Ausstellungshalle ist die 10.000 Quadratmeter große Möllerhalle aus den 1910er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zusätzlich zu der Schau in der Möllerhalle erschaffen internationale Künstler auf dem Gelände des Weltkulturerbes Völklinger Hütte UrbanArt-Installationen. Diese werden speziell für ihren Ort in der Völklinger Hütte konzipiert. Das Spektrum reicht nach Veranstalterangaben von der großflächigen Wand von 30 Metern Höhe bis hin zu Kunstwerken, die ganze Innenräume ausfüllen. Die Künstler MadC, OX, Mambo, Subtu und Franco Fasoli haben ihre Teilnahme bereits bestätigt.

Bereits 150 Künstler haben in Völklingen ausgestellt

Seit 2011 gibt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte dieser Kunst ein Forum und zeigt ihre verschiedenartigen Facetten. Seitdem haben 150 der besten UrbanArt-Künstler wie Jef Aérosol, A1one, Ammar Abo Bakr, Thomas Canto, Invader, JonOne, Ludo, Miss.Tic, Os Gêmeos, Rero, Shepard Fairey, Swoon oder Vhils in Völklingen ausgestellt. Die UrbanArt hat sich aus dem Graffiti entwickelt. Einflüsse kommen nach Angaben der Veranstalter aber auch aus der Comic-Kultur und der arabischen Kalligraphietradition.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 02.02.2017 berichtet.

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