Inka Ausstellung  (Foto: PAsquale D'Angiolillo)

„Inka-Gold.Macht.Gott.“ in der Völklinger Hütte

  06.05.2017 | 08:22 Uhr

In der Völklinger Hütte ist die neue Ausstellung "Inka-Gold.Macht.Gott." eröffnet worden. 220 Exponate - unter anderem aus dem Larco Museum Peru und von Museen aus Wien, Paris und anderen Städten - geben einen Einblick in den Mythos Inka-Gold.

Video [aktueller bericht, 04.05.2017, Länge: 2:54 Min.]
Erster Eindruck zur neuen Ausstellung „Inka-Gold.Macht-Gott“

Bereits zum zweiten Mal beschäftigt sich eine Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit dem Mythos Inka-Gold. 220 Exponate aus dem Larco Museum Peru, der größten Sammlung altperuanischer Kunst weltweit sowie von Museen aus Wien oder Paris wollen die Geschichte dieser 3000 Jahre alten Hochkultur erzählen, die durch die Goldgier der Konquistadoren vernichtet wurde.

Inka-Gold und spanische Eroberer

Wie immer setzen die Ausstellungsmacher auf den ästhetischen Kontrast der wertvollen Kunstgegenstände, die im industriellen Ambiente der Gebläsehalle der ehemaligen Hütte gezeigt werden. Neben berühmten Goldexponaten werden auch außergewöhnliche Textilien und Keramik gezeigt.

Studiogespräch: „Inka-Gold.Macht.Gott.“ in der Völklinger Hütte
Audio
Studiogespräch: „Inka-Gold.Macht.Gott.“ in der Völklinger Hütte

Die Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim, leihen zusätzlich eine Inka-Mumie. Vom Musée de l´Armée in Paris kommen Waffen und Pferderüstung der spanischen Conquistadores. Mit einer winzigen Schar von weniger als 200 bewaffneten Spaniern gelang es damals dem spanischen Eroberer Francisco Pizarro, das riesige Inka-Reich in die Knie zu zwingen. Ein Faktor waren Waffen und Rüstung aus Eisen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. November.

Über dieses Thema wurde auch in der Region am Nachmittag vom 06.05.2017 berichtet.

Artikel mit anderen teilen