Deutsch-französischer Journalistenpreis (Foto: SR)

Deutsch-Französischer Journalistenpreis: Ausschreibung 2017

  06.01.2017 | 12:51 Uhr

Die Ausschreibung des Wettbewerbs Deutsch-Französischer Journalistenpreis (DFJP) 2017 ist gestartet. Bis zum 1. März können sich Journalisten und Redaktionen mit deutsch-französischen Themen bewerben. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 4. Juli 2017, in Paris statt.

Was für ein Jahr 2016! Was bringt 2017? Terroranschläge, Brexit, Flüchtlingskrise, Trump, Populismus, Nationalismus und Europa am Scheideweg – es gibt Zeiten, die vergisst man so schnell nicht. Das vergangene Jahr gehört mit Sicherheit dazu. Vor diesem Hintergrund startet in diesen Tagen der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) seine Ausschreibung für den Wettbewerb 2017.

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis gehört seit über 30 Jahren zu den wichtigsten Medienauszeichnungen Europas, und die Veranstalter laden alle interessierten Kolleginnen, Kollegen und Redaktionen dazu ein, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Qualitativ hochwertiger Journalismus

Der Vorsitzende des Deutsch-Französischen Journalistenpreises und Intendant des Saarländischen Rundfunks, Professor Thomas Kleist, verweist auf die Bedeutung des Preises als grenzüberschreitendes Ereignis: „Das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich steht angesichts der Wahlen, die in beiden Ländern in 2017 stattfinden werden, noch stärker im Fokus der Öffentlichkeit und auf der Agenda der Medien europaweit, als dies normalerweise sowieso schon der Fall ist. Dementsprechend erwarten wir auch in diesem Jahr wieder interessante Einreichungen, die im Sinne der deutsch-französischen Beziehungen und der europäischen Integration qualitativ hochwertigen Journalismus repräsentieren.“

Eingereicht werden können Einzelbeiträge, Serien und Dossiers in den Kategorien Video, Audio, Textbeitrag, Multimedia und Nachwuchspreis. Dabei ist zu beachten, dass auch Dritte (User, Leser, Hörer und Zuschauer) preiswürdige Arbeiten vorschlagen können.

Besseres Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis richtet sich an Autoren und Autorinnen, die sich kreativ, kritisch, einfühlsam oder auch humorvoll mit der Tagesaktualität, ihren Hintergründen und den jeweiligen Protagonisten auseinandersetzen und so zu einem besseren Verständnis zwischen Deutschland und Frankreich im europäischen Kontext beitragen. Dazu zählen auch Publikationen, die in einem anderen Staat als Deutschland und Frankreich veröffentlicht worden sind. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

Praktische Hinweise

Die Beiträge können bis zum 1. März 2017 eingereicht werden. Sie müssen zwischen dem 2. März 2016 und dem 1. März 2017 erstmals veröffentlicht worden sein. Die Anmeldungen werden ausschließlich online über die Internetseite www.dfjp.eu entgegengenommen. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 4. Juli, in Paris statt.

Weitere Informationen unter:
www.dfjp.eu
Facebook: Deutsch-Französischer Journalistenpreis – DFJP / PFAJ e.V.
Twitter: @DFJP_PFAJ

Der DFJP

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis (DFJP) wurde 1983 zum 20. Jubiläum des Elysee-Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich ins Leben gerufen. Er gehört heute zu den wichtigsten Medienpreisen in Europa.

Die Mitglieder sind der Saarländische Rundfunk (SR) als Federführer, Deutschlandradio, Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), France Télévisions, Europe 1, ARTE, Deutsche Welle, Tageblatt, Le Républicain Lorrain, SaarLB, Deutsches Städte-Network (DSN), Radio France, Saarbrücker Zeitung, Gustav-Stresemann-Institut, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Deutsch-Französische Hochschule, Fondation Robert Schuman und die Stiftung Genshagen.

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