Gewinner des Max Ophüls Preis 2018 (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Wir im Saarland - Kultur extra

In ihren Augen - Junge Filmemacher beim Max-Ophüls-Preis

 

Das Filmfestival Max Ophüls Preis 2018 ist zu Ende, die Preise sind vergeben. Filmjournalistin Isabel Heine war eine Woche vor Ort. Sie hat Filmemacher und Schauspieler zu ihren Werken befragt und mit Zuschauern gesprochen und schildert ihre persönlichen Eindrücke des diesjährigen Festivals.

Sendung: Mittwoch 14.02.2018 18.50 Uhr

Das war "Max Ophüls 2018"
Einschätzungen zum Filmfestival

Jedes Jahr im Januar trifft sich in Saarbrücken, was in der deutschsprachigen Filmszene - noch keinen Rang und Namen hat. Der Max-Ophüls-Preis ist so etwas wie der Oscar für Nachwuchsregisseure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Filmfestival für Entdeckungen also. Die junge Filmjournalistin Isabel Heine stürzt sich neugierig ins Festivalgetümmel und trifft Filmemacher, die zum ersten Mal die Fragen ihrer Zeit in Kinokunst verwandeln.

Wie sieht die Welt in ihren Augen aus? Welche Themen sind ihnen wichtig in einer von Krisen und Terror geprägten Zeit? Und mit welchen Mitteln erzählt diese von Internet und Smartphone, von youtube und Netflix-Serien geprägte Generation ihre Geschichten?

Wird das Festival wieder politisch

Der Genre-Film, so hört man schon vorab, erfreue sich immer größerer Beliebtheit beim deutschen Kinonachwuchs. Aber ist das Kino überhaupt noch eine adäquate Form für sie? Und welches Gesamtbild vermittelt sich in diesem Wettbewerb von der jungen Generation? Welche Haltung nimmt sie ein, welchen Erzählungen folgt sie? Wird es beim Max-Ophüls-Festival ähnliche weltanschauliche Tumulte geben wie jüngst bei der Frankfurter Buchmesse, wo der Konflikt zwischen rechter und linker Ideologie in Handgreiflichkeiten endete? Ist die Spaltung der Gesellschaft auch in der Filmbranche zu spüren? Wird das Festival also (wieder) politisch?

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