Boomtown Phnom Penh - Kambodschas Hauptstadt liegt am Zusammenfluss von Tonle Sap und Mekong (Foto: SR)

Traumziel Kambodscha

Entdeckungen im Land der Khmer

Ein Film von Ute Werner  

Wolkenverhangene Berge, das riesige Überflutungsgebiet des Flusses Sap am Ende der Regenzeit, die feinen Sandstrände am Golf von Thailand - allein die Natur macht eine Reise durch Kambodscha zum Erlebnis.

Sendung: Samstag 26.08.2017 17.00 Uhr

Wer seinen Besuch in dem südostasiatischen Land nicht nur auf die berühmten Tempelanlagen von Angkor Wat beschränkt, erlebt ein Land, das sich rasant entwickelt. Die Städte boomen, allen voran Phnom Penh, die Hauptstadt am Zusammenfluss von Tonle Sap und Mekong. Dennoch sieht man im Alltag keine Hektik, der Verkehr fließt gemächlich, die Menschen nehmen sich Zeit, um ihre Traditionen zu leben, auch die buddhistischen.

Eindrücke aus Kambodscha

In Kambodscha leben sehr viele junge Menschen, dennoch ist die Geschichte  überall präsent. Die Stadtzentren sind geprägt von den Kolonialhäusern der Franzosen, und bis heute ist das Trauma zu spüren, das die Diktatur der Roten Khmer hinterlassen hat. Der Bürgerkrieg ging erst 1998, mit dem Tod von Pol Pot, zu Ende. Umso mehr freuen sich die Menschen über das Interesse, das Touristen aus aller Welt ihrem Land heute entgegenbringen.

Die Reise des Teams des Saarländischen Rundfunk durch das Land der Khmer führt von Battambang im Nordwesten Richtung Süden - zum Tonle Sap, nach Phnom Penh, in das Elefantengebirge bis zum Golf von Thailand. Hier besuchen wir die Städte Kampot, den Krabbenmarkt von Kep sowie Sihanoukville. Von dort aus geht es auf die vorgelagerte Insel Koh Rong.

Die Dreharbeiten fanden in der zweiten Oktoberhälfte 2016 statt. Die Regenzeit geht langsam zu Ende, die Flüsse sind noch voller Wasser, und es gibt nur wenige Touristen – wir finden diese Jahreszeit optimal. Natürlich muss man damit rechnen, dass es einmal am Tag regnet, das Meer ist noch unruhig, und die Strände sind kleiner. In der Trockenzeit geht das Meer dann um 3-4 Meter zurück.

Achtung für alle Reisende: Nur auf den Wegen bleiben, da es noch immer sehr viele Minen gibt!

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