kulturspiegel extra (20.07.2016)

kulturspiegel-Extra am 20. Juli

 

In den Sommerwochen zeigt der kulturspiegel noch einmal die schönsten Beiträge aus einem Jahr. Dieses Mal sehen Sie: die Indie-Rockband" Le Magnetophone", Hans Zenders " Winterreise", die Grande-Dame des Lifecoachings Barbara Sher und Hanns Schönecker plante vor 50 Jahren das Saarlandmuseum.

Sendung: Mittwoch 20.07.2016 18:50 Uhr


Die Themen der Sendung


Le Magnetophone (Foto: SR)

Alltagsmief und Indierock

Le Magnetophone kämpft ums Erwachsenwerden

Le Magentophone sagen über sich selbst, sie klängen wie „de subtile Mief des Alltags als Soundtrack“. Mit einem Augenzwinkern erzählt die siebenköpfige Band aus Saarbrücken in ihren Songs über die hässlichen Seiten des Lebens und des Erwachsenwerdens, fernab vom Mainstream. Stefanie Otto hatte die Singer-Songwriter in ihrer WG-Küche getroffen und mit ihnen über die Entstehung ihrer Songs und Saarbrücken als kreative Indie-Hochburg gesprochen.


Taktstock (Foto: SR)

Zu Ende mit allen Träumen?

Die Deutsche Radio Philharmonie bringt Hans Zenders „Winterreise“ auf die Opernbühne

Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der frustriert und enttäuscht von einer zerbrochenen Liebesbeziehung durch eine Winterlandschaft läuft. „Die Winterreise“ ist ein Sinnbild für die Moderne, in der es keine Werte mehr gibt, auf die man sich verlassen kann und wo Einsamkeit und Desillusion bestimmende Lebensgefühle sind. Neben der sehr modernen und radikalen Musik von Schubert war es wohl auch diese inhaltliche Tiefe, die den Komponisten Hans Zender bewegte, eine komponierte Interpretation dieser romantischen Musik anzufertigen. Es gelang ihm eine kongeniale Modernisierung, die nun die Deutsche Radio Philharmonie in Luxemburg unter der musikalischen Leitung von Robert Reimer auf die Bühne gebracht hat. Das ist einerseits eine Würdigung des langjährigen Chefdirigenten des Orchesters, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert. Andererseits steht das eigentlich reine Konzertorchester nun in einer Kammeroper mit auf der Bühne – in einer szenischen Aufführung der Winterreise.


Kulturspiegel (Foto: SR)

Den eigenen Traum leben

eine Begegnung mit der großen alten Dame des Lifecoachings Barbara Sher

Man kann das, was sie macht, sehr nüchtern ausdrücken: Barbara Sher berät bei Zielfindungsschwierigkeiten und Motivationsschwächen. Das ist zwar korrekt, wird aber keinesfalls der Begeisterung gerecht, mit der die 1943 geborene Amerikanerin anderen Menschen bei der Verwirklichung ihrer Lebensträume hilft. Eines ihrer Bücher heißt „Für deine Träume ist es nie zu spät“, ein anderes „Wishcraft: Wie ich bekomme, was ich wirklich will“. In den USA trat sie in Fernsehshows auf und genießt große Popularität. Harriet Weber-Schäfer hat die „Grande Dame“ des Lifecoachings besucht. Denn die ist mittlerweile von New York nach Saarbrücken umgezogen. Warum sie damit einen für sie sehr wichtigen Traum verwirklichte, erzählte sie der Kulturspiegelautorin. 


Alte Aufnahme der Modernen Galerie in Saabrücken aus der Vogelperspektive (Foto: SR)

In guter alter Bauhaus-Tradition

Vor 50 Jahren plante Hanns Schönecker das SaarlandMuseum

„Man wollte weg von Museumstempel des 19. Jahrhunderts, hin zu einer modernen Museumsarchitektur, die selbst im Hintergrund bleibt und der Kunst den Raum lässt. Vor 40 Jahren stellt der saarländische Architekt Hanns Schönecker nach über einem Jahrzehnt Bauzeit die Moderne Galerie in Saarbrücken fertig, die – inspiriert von Bauten wie dem Folkwang Museum in Essen und der Kunstgalerie in Bielefeld- internationale Beachtung fand. Sein ästhetisches Empfinden war vom Bauhausstil inspiriert und fand immer wieder Einzug in sein Schaffen. Uwe Loebens auf den Spuren der Enstehtungsgeschichte der Modernen Galerie und ihres Schöpfer.


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